Mit den GRÜNEN ins Grüne

Unter diesem Motto stand am 23. August eine rund zweistündige Radtourin und um Büdelsdorf, zu
der die NaturFreunde Büdelsdorf eingeladen hatten. Die Tour führte über bekannte und weniger
bekannte Wege und machte an zahlreichen Beispielen deutlich, wie eng Natur-, Umwelt-, Klima-
und Verkehrspolitik im Stadtgebiet miteinander verbunden sind.

Als besonderer Gast konnte Herbert Schauer den langjährigen Landschaftsplaner der Stadt Dietrich
Sieg begrüßen. Mit seiner umfassenden beruflichen Erfahrung gab er der Gruppe fachkundige
Erläuterungen zum Stadtpark, zu den Streuobstwiesen, den Moorwiesen, dem Sieverskamp und
dem Erinnerungswald.
Rund 30 Radfahrerinnen und Radfahrer waren der Einladung gefolgt. Sie wurden von Helma
Böhmer, der Ortsvereinsvorsitzenden der GRÜNEN in der Region Rendsburg, und Herbert Schauer
begrüßt.

Vor ca 30 Jahren hat Büdelsdorf 20 ha Land für einen Grüngürtel rund um die Stadt gekauft.
Damals hat es 980 000 DM gekostet. Inzwischen sind 15 ha davon aufgeforstet; viele
Traubeneichen – können Hitze und Trockenheit ab.

Herr Sieg berichtete freudig, dass nach 10 Jahren Maisanbau das Land 60 cm tief umgepflügt
wurde, und was er sich nicht im Traum hat vorstellen können, es tauchten unendlich viele
Pflanzenarten auf.

Bei Kaffee und Kuchen endete die informative und abwechslungsreiche Veranstaltung. Helma
Böhmer bedankte sich für die interessante Führung und berichtete von ihren Bemühungen, den
Ortsverband der GRÜNEN durch eine Ortsgruppe in Büdelsdorf zu erweitern. Sie wies darauf hin,
dass GRÜNE und NaturFreunde in zentralen Bereichen wie Umwelt- und Klimaschutz,
nachhaltiger Mobilität und Nachhaltigkeit ähnliche Ziele verfolgen.

Herbert Schauer bedankte sich seinerseits für die große Beteiligung und berichtete über weitere
erfolgreiche Projekte der NaturFreunde. Zum Abschluss kündigte er für den Herbst ein Gespräch
mit dem Europa-Abgeordneten Rasmus Andresen an. Zugleich betonte er, wie wichtig gerade in der
heutigen Zeit ehrenamtliches Engagement für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt
sei, und ermunterte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich weiterhin aktiv einzubringen.